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January 19th, 2018 – February 17th, 2018

Quynh Dong, Jürg Egli, Marianne Engel, ganzblum, Patricia Jegher

fields of disappearance I

fields of disappearance I, www.binz39.ch

"Wenn wir die Geschichte der Natur, die Benennung ihrer Flora und Fauna, als menschlichen Versuch verstehen, das "Chaos" der Natur zu ordnen, zu begreifen, zu definieren und damit beherrschbar zu machen, dann stellt sich die Frage, ob nicht alles, war wir an "Natur" wahrnehmen, bereits als Projektion bzw. Konstruktion nach unseren Vorstellungen von einer natürlichen Welt erscheint. Was wir als Natur wahrnehmen hat ausschliesslich mit dem zu tun, was als "Natur" im Gegensatz zu Kultur definiert wird." (Andrea Jahn)

Zunehmend beschäftigen sich KünstlerInnen kritisch mit Natur und ihrer Repräsentation. So konfrontiert uns das Künstlerduo ganzblum in der Installation "Terra" mit technologisch geformten Landschaften und Jürg Egli im Werk "Sollbruchstelle" mit Natur-Restbeständen des städtischen Raumes. Marianne Engel präsentiert in ihrer Arbeit "Huhn und Hase" nur noch Hohlformen und Umräume ausgebeuteter Nutztiere und weist auf das komplexe Verhältnis vom Mensch zum Tier hin. Als Referenz zu einer sich in Auflösung begriffenen Natur zeigt Patricia Jegher die Foto-Dokumentation der Aktion "lune de la neige", ein Versuch, das mittlerweile kostbare Gut Schnee skulptural verarbeitet in Nordafrika auszustellen. Die Künstlerin Quynh Dong setzt sich in einer neuen Videoarbeit mit der Konstruktion von Landschaften auseinander und stellt die heutige, oft romantisch anmutende Bildkultur der Natur zur Debatte.

Seit Frühjahr 2017 kuratieren Lucia Coray, Ursula Palla und ich, Annalies Walter, als Projektteam die freien Ausstellungen in der BINZ39, Sihlquai 133, 8005 Zürich


Opening reception: Donnerstag, 18. Januar 2018, 18 Uhr
Finissage: Samstag, 17. Februar 2018, 16 Uhr


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